Absolventenportraits

Nach ihrem Studium arbeiten GEFAs zum Beispiel...

  • in internationalen Organisationen,
  • in Nichtregierungsorganisation,
  • in der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit,
  • als JournalistInnen,
  • im Kultursektor,
  • als ExpertInnen in Unternehmen und Verbänden der Wirtschaft,
  • in der Tourismusbranche oder
  • als DoktorandInnen oder wissenschaftliche MitarbeiterInnen in Forschung und Lehre

Das sagen GEFA Alumni über das Studium:

 

Die Urbanisierung in Entwicklungsländern weckte mein Interesse während des GEFA-Studiums. Daher absolvierte ich nach dem Bachelor zwei Praktika bei der GIZ in der Kommunal- und Stadtentwicklung in Eschborn sowie in Delhi. Danach vertiefte ich meine Kenntnisse im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung in dem Deutsch-Arabischen Masterprogramm Integrated Urbanism & Sustainable Design an der Universität Stuttgart und an der Ain Shams University Cairo. Den Berufseinsteig schaffte ich kurz darauf bei Engagement Global als persönliche Referentin der Geschäftsführung.

Die fundierte Ausbildung in wissenschaftlichen Arbeitstechniken und die Vermittlung praxisnaher Studieninhalte (wie z.B: Projektmanangement-Workshops und Exkursionen), qualifizierten und bereiteten mich bestens auf meinen weiteren beruflichen Werdegang vor.

Aufgrund des hervorragenden Dozierenden-Studierenden-Verhältnisses, des kritischen Blicks auf die Geopolitik und die Entwicklungszusammenarbeit sowie der ausgezeichneten Studienverhältnisse (z.B. Bibliothek für Afrikastudien, spezielle Seminarangebote) würde ich jederzeit wieder GEFA in Bayreuth studieren.

Teresa Fellinger, Referentin der Geschäftsführung bei Engagement Global
https://www.engagement-global.de

Schon während meines GEFA Studiums habe ich bei der GIZ ein Praktikum in Namibia absolviert und konnte direkt nach Abschluss des Studiums als Juniorfachkraft im Wassersektorreformprogramm der GIZ in Sambia einsteigen.  Nach knapp zwei Jahren habe ich dann als Berater die Komponente zu Wasserressourcenmanagement übernommen. Nach vier Jahren in Sambia bin ich in den Westlichen Balkan gewechselt und dort die letzten drei Jahre ein Regionalvorhaben zu Anpassung an den Klimawandel geleitet. Schwerpunkt war das Hochwasserrisikomanagement zu verbessern. Seit Ende 2015 betreue ich als Ländermanager in Eschborn die Länder Kosovo und Mazedonien.

Seit Oktober 2015 belege ich den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Katastrophenvorsorge und- management“. Dieser wird gemeinsam vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie die Uni Bonn angeboten.
Durch das GEFA Studium war ich sehr gut auf die Arbeit in der Entwicklungszusammenarbeit vorbereitet. Insbesondere das vermittelte interdisziplinäre Arbeiten, vernetzte Denken und die Praxisnähe des Studiengangs war hierbei wichtig.

Jakob Doetsch, Ländermanager bei der GIZ

Nach meinem GEFA-Studium arbeitete ich für das Ökumenische Netz Zentralafrika und organisierte Veranstaltungen für Eine Welt - Eine Zukunft. Es zog mich jedoch wieder an die Uni und so absolvierte ich den Master Geographien der Globalisierung – Märkte und Metropolen in Frankfurt am Main. Inzwischen promoviere ich als Teil des interdisziplinären Graduiertenkollegs Infrastructures in Transition: The Case of African Cities und erforsche technologisch innovative Orte in Nairobi. Im Nachhinein kann ich noch stärker beteuern, dass der enge Kontakt zwischen Dozierenden und Studierenden und die überschaubare Größe der Seminarteilnehmer*innen innerhalb GEFAs einzigartig ist. Auch macht die Vielfalt der Studieninhalte GEFA aus: es gibt sozialwissenschaftliche, naturwissenschaftliche, juristische und auch praktische Themen. Nichts desto trotz haben mir schon immer die eigenständig durchgeführten Forschungen gefallen – sei es zu Obdachlosigkeit in Nürnberg, zu Trommler*innen und Tänzer*innen auf dem Afrika-Festival in Würzburg oder zu Händler*innen am Busbahnhof in Arusha – ich habe immer tolle fachliche Unterstützung, kritische Reflexion und Empathie von Dozierenden und Mitstudierenden erlebt. Auch als Berlinerin muss ich zugeben, dass Bayreuth überraschenderweise wirklich ein perfekter Ort für jegliche Interessen an Afrikabezogenen Kontexten ist.

Alev Coban, Doktorandin an der Goethe-Uni Frankfurt
https://www.uni-frankfurt.de/49220809/coban

Ich habe mich in meinem GEFA-Studium in Bayreuth und auch in meinem Master in Human Rights an der London School of Economics and Political Science (LSE), auf juristische Themen im internationalen Kontext konzentriert. GEFA in Kombination mit dem Nebenfach Recht in Afrika war dabei unglaublich wertvoll. Diese Kombination gibt es nur an der Universität Bayreuth. Nach der Uni habe ich zwei Jahre als Projektmanagerin der Hans Seidel Stiftung in Ghana gearbeitet und bin seit Anfang 2015 deren Büroleiterin. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt auch weithin in juristischen Themengebieten wie z.B. regionale Rechtsstaatlichkeit in Westafrika. GEFA ist vielleicht ein etwas verrückter Studiengang, aber für Menschen, die auch außergewöhnliche Dinge in Ihrem Leben vorhaben, genau das richtige.

Christiane Roth, Büroleiterin Hans Seidel Stiftung in Ghana