Absolventenportraits

Nach ihrem Studium arbeiten GEFAs zum Beispiel...

  • in internationalen Organisationen,
  • in Nichtregierungsorganisation,
  • in der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit,
  • als JournalistInnen,
  • im Kultursektor,
  • als ExpertInnen in Unternehmen und Verbänden der Wirtschaft,
  • in der Tourismusbranche oder
  • als DoktorandInnen oder wissenschaftliche MitarbeiterInnen in Forschung und Lehre

Das sagen GEFA Alumni über das Studium:

 

Das breite Spektrum an praxisrelevanten Themen des GEFA-Studiengangs ermöglichte es mir, direkt nach Abschluss des Studiums den Sprung in die Arbeitswelt zu schaffen. Nach Stationen im Fundraising bei Ärzte ohne Grenzen, der Abteilung für Umwelt und Klima der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit sowie als freiberuflicher Consultant im Auftrag der GIZ, arbeite ich seit Mitte 2015 im Dienst der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) im Nord-Westen Kenias für die hiesige Justice and Peace Commission der Diözese Lodwar. Als integrierte Fachkraft für Organisationsentwicklung und gewaltfreie Konfliktbearbeitung leiste ich hier einen Beitrag im Rahmen des vom BMZ geförderten Zivilen Friedensdienstes.

Für die vielfältigen Aufgaben und Themen, denen ich mich bislang gewidmet habe, empfand ich das im GEFA-Studiengang Erlernte dabei als wertvolles Fundament, das mich für die spannenden Herausforderungen der Praxis gewappnet hat. Hervorheben möchte ich, dass ich neben den vermittelten fachspezifischen Inhalten und der intensiven Betreuung durch die Dozenten vor allem eines an GEFA wertschätze: In Bayreuth habe ich gelernt kritisch zu denken und selbständig zu arbeiten. Beides sind Eigenschaften, von denen ich heute immens profitiere.

Jens Künster, Fachkraft für Organisationsentwicklung und gewaltfreie Konfliktbearbeitung

Nach meinem GEFA-Studium in Bayreuth und einem Master in „Cultural Geography“ in Royal Holloway, University of London habe ich von 2006 bis 2010 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bevölkerungs- und Sozialgeographie der Universität Bayreuth gearbeitet und dort auch promoviert. Nach Stationen an der Universität von Kalifornien, Los Angeles und in der Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeographie an der Goethe Universität Frankfurt bin ich seit 2015 Professorin für Geographische Entwicklungsforschung an der Universität Bonn. GEFA in Bayreuth hat nicht nur meinen kritischen Blick auf Entwicklung geschärft, sondern mir auch ein breites Netzwerk verschafft, von dem ich noch heute profitiere.

Julia Verne, Professorin an der Uni Bonn
https://www.geographie.uni-bonn.de/forschung/wissenschaftliche-bereiche/geographische-entwicklungsforschung

Es gibt wohl kaum ein so vielfältiges wie spezifisches Studium wie GEFA. Zur Aufnahmeprüfung bin ich mit einer Mappe Arbeitsproben erschienen, wie man sich für künstlerische Studiengänge bewirbt. Ich wollte in den Fotojournalismus und hatte mir GEFA ausgesucht um eine bestmögliche Grundlage in Sachen Politik und Wirtschaft Afrikas zu bekommen. „Von Entwicklungszusammenarbeit halte ich nicht viel – aber das Afrikabild in den Medien, das will ich verändern.“, war mein Statement. Ich wurde genommen. Nach dem Studium arbeitete ich ein paar Jahre als freier Fotojournalist in Ostafrika für diverse Nachrichtenagenturen. Heute bin ich bei corbis images unter Vertrag.

Irgendwie weckt GEFA aber auch immer noch ganz neue Interessen – bei mir war es GIS. Schließlich habe ich dann noch einen Master in Geoinformatik gemacht und arbeite nun als GIS Projektmanager bei WE Consult, einem Beratungsunternehmen im Wassersektor im östlichen und südlichen Afrika. Bei der Arbeit mit und für Klienten aus Politik, Wirtschaft und EZ profitiere ich noch immer von den im GEFA-Studium vermittelten Methoden und Fachkenntnissen.

Das Beste an GEFA ist das enge Netzwerk der GEFAs, sowohl Absolventen und Dozenten – noch lange über das Studium hinaus. Ein GEFA ist man nicht nur für das Studium, GEFA bleibt man für immer.

Yannick Tylle, GIS Consultant
http://www.yannick-tylle.de

Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre habe ich African Development Studies an der Universität Bayreuth studiert. Danach arbeitete ich als Direktor für das südliche Afrika und seit 2010 als stellvertretender Geschäftsführer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft in Hamburg. Bis 2015 war ich Generalsekretär der Südlichen Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft – SAFRI. Seit April 2015 arbeite ich als Geschäftsführer des Bergbauunternehmens SBG Metals Africa, das in Mauritius ansässig ist. Außerdem bin ich seit August 2015 Senior Consultant für die E&P Focus Africa Consulting GmbH mit regionalem Schwerpunkt südliches Afrika. GEFA war für mich die ideale Möglichkeit mein betriebswirtschaftliches Interesse mit wertvollen Regionalkenntnissen zu kombinieren. In der freien Wirtschaft, die ja immer mehr Geschäfte in Afrika macht, gibt es viele, die Fachkenntnisse haben. Aber wenige, die sich zusätzlich auch in Afrika auskennen.

Andreas Wenzel, Geschäftsführer SBG Metals Africa in Mauritius